CRANIOMANDIBULÄRE DYSFUNKTION

"CMD" - Was die Diagnose bedeutet und wie sie behandelt werden kann

Die Diagnose "Craniomandibuläre Dysfunktion" - kurz "CMD" - begegnet uns in den Medien aber auch in Gesprächen mit dem Zahnarzt, Orthopäden oder Therapeuten immer häufiger. Was bedeutet das eigentlich genau?

Grob gesagt ist "CMD" ein Sammelbegriff und sagt aus, dass etwas zwischen dem Cranium (Schädel) und der Mandibula (Unterkiefer) nicht ganz rund läuft. Die Ursache kann bei dem Gelenk selbst oder aber bei umliegenden Strukturen und benachbarten Gelenken liegen.

Patienten mit dieser Diagnose leiden an ganz unterschiedlichen Beschwerden. Einige Symptome lassen sich sofort auf das Kiefergelenk beziehen:

  • Gelenkgeräusche (Knirschen, Knacken)
  • Schmerzen
  • Mundöffnungsstörungen

Andere Symptome bringt man nicht auf Anhieb mit diesem in Verbindung:

  • Zahnschmerzen
  • Kopfschmerzen
  • Beschwerden an der Halswirbelsäule oder dem Schultergürtel (z.B. Verspannungen)
  • Beschwerden bezogen auf Augen oder Ohren
  • Schwindel
  • Schlafstörungen

Nach einer gründlichen Befragung des Patienten und einer darauf folgenden Befunderhebung lässt sich schnell sagen, ob es sich um eine "CMD" handelt oder nicht.

In der Therapie wird dann einerseits passiv durch den Physiotherapeuten z.B. durch Weichteiltechniken an der Muskulatur, Gelenk- und Nervenmobilisationen gearbeitet, andererseits kann der Patient aber auch Hausaufgaben bekommen, um eigenständig aktiv zu werden.

Bitte besprechen Sie mit Ihrem Arzt, welche Behandlung für Sie in Frage kommt.

 

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